Lounge-Check nach dem Check-in: Blogger Clemens Sehi testet die C-Lounge

05.10.2017
Mein Flieger

TXL-PEK. Über neun Stunden Flugzeit stehen mir bevor. Dann werde ich in Peking landen, der Hauptstadt Chinas. Aber noch ist ja Zeit. Kein Grund zur Eile. Noch bin ich erst angekommen am Terminal C des Flughafen Tegel. Bis zum Boarding ist es noch knapp eine Stunde.

Der Check-in am Schalter von Hainan Airlines geht dank meines Business Class Tickets schnell vonstatten. Koffer eingecheckt, Visum im Reisepass kontrolliert und schon gehe ich mit eben diesem durch die Sicherheitskontrolle. „Besuchen Sie unsere C-Lounge“, ruft mir die nette Mitarbeiterin am Schalter noch hinterher. Ok, gesagt getan. Keine zwei Minuten und nur 40 Meter später habe ich die Sicherheitskontrolle hinter mich gebracht und stehe, unweit von Gate 80, am Eingang der C-Lounge. Die Dame am Empfangstresen ist nicht minder nett und schenkt mir zu ihren Einweisungen zu den Vorzügen der Lounge ein überaus nettes Lächeln. Im Inneren des exklusiven Wartebereichs erwartet mich ein kleines Buffet mit kalten und warmen Häppchen aller Art: von Suppe und Croissants über Salate und Äpfel bis hin zu – wie soll es anders sein – Berlinern. Die hier natürlich Pfannkuchen heißen. Einen solchen gönne ich mir an einem Fensterplatz mit Blick auf die Parkpositionen der Flugzeuge. Dazu gibt es einen doppelten Espresso und ein Glas Mineralwasser aus einem großen Kühlschrank, der allerlei alkoholfreie und alkoholische Getränke bietet.

  • Lounge mit Ausblick
  • Snacken mit Ausblick

Die Atmosphäre in der C-Lounge ist angenehm. Hier raschelt jemand mit seiner Tageszeitung, da hört man Geschirr klappern und dort tippt noch jemand schnell eine letzte E-Mail in sein Notebook. Apropos E-Mails! Die wollte ich doch auch noch schreiben, fällt mir da plötzlich ein. Schnell habe ich meinen Laptop auch auf dem Tisch und suche nach vernünftigem WLAN-Empfang. Und siehe da, das WLAN der C-Lounge macht etwas her und muss sich hinter der Schnelligkeit der Dame am Check-in nicht verstecken. Erst jetzt fällt mir auf, dass die Räumlichkeiten neben Tischen und Stühlen im Essbereich auch über Hochtische verfügen, inklusive Stromanschlüssen und sogar USB-Steckdosen. Wieso nicht schnell noch mein Handy aufladen?

Berliner Pfannkuchen

Ein kleines Highlight finde ich auf der oberen Etage vor: Nämlich eine offene Dachterrasse mit Panoramaverglasung und somit bestem Blick auf das emsige Treiben auf dem Vorfeld. Auf Flugzeuge, die gerade beladen werden. Auf Passagiere, die gerade boarden. Wo es wohl hingehen mag? Auch meine Maschine steht dort schon zum Abflug bereit. Ein Blick auf die Uhr und die Anzeige des Fluggastmonitors sagt mir auch, dass es Zeit ist zu gehen. Und so laufe ich wieder hinunter in den ersten Stock, stöpsele mein Smartphone wieder ab und husche aus der Lounge. „Guten Flug nach China, der Herr,“ wünscht mir die Dame noch. Den werde ich haben, denke ich mir und freue mich schon auf die kommenden neun Stunden.

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