Mit Ryanair in das „Paris an der Weichsel“

30.10.2017

Große Plätze, kleine Gassen und prächtige Gebäude – Krakau zählt zu den schönsten Städten Europas. Die Stadt an der Weichsel blickt auf eine mehr als 1.000-jährige, sehr bewegte, Geschichte zurück. In ihr wurden die polnischen Könige gekrönt und begraben. Der Legende nach lebte hier sogar ein feuerspeiender Drache. Krakau bezaubert mit einer charmanten in sich geschlossenen Altstadt. Ab sofort fliegt Ryanair einmal wöchentlich von Schönefeld nach Krakau. Ab Januar fliegt zusätzlich Eurowings von Tegel in die Weichselstadt.

Bereits vor mehreren tausend Jahren fanden sich Siedlungen am Wawelhügel an der Weichsel. Der Legende nach herrschte hier in frühester Zeit ein Drache. Tagtäglich brachte er feuerspeiend Unglück über die Stadt. Erst ein Schusterjunge schaffte es, ihn zu bändigen und erhielt als Dank die Hand der Fürstentochter. Nun konnte Krakau erblühen und zu einem wichtigen Handels- und Wissenschaftszentrum werden. Der frühere Reichtum der Stadt lässt sich an der prachtvollen Altstadt ablesen. Mittelpunkt Krakaus ist der Marktplatz Rynek Glowny. Hier trafen schon im Mittelalter und der Frühen Neuzeit Händler aufeinander, hier wurden Neuigkeiten verbreitet, hier war nicht nur das Zentrum Krakaus, sondern des ganzen Landes. Die Stadt lässt die Geschichte wieder auferstehen. Paläste und Häuser aus der Gotik, der Renaissance, dem Barock und dem Klassizismus reihen sich hier aneinander, der Rynek Glowny ist der größte mittelalterliche Marktplatz Europas. Verständlich, dass die gesamte Altstadt zum Weltkulturerbe gehört. Neben der gotischen Marienkirche gehört das Wawel Schloss samt Drachenhöhle zu den Hauptattraktionen Krakaus. Doch die Stadt wirkt keineswegs altbacken oder langweilig. Ganz im Gegenteil: Als Universitätsstadt ist sie überaus lebendig und jung. Viele Bars, Clubs und Cafés verführen in der Nacht. Besonders zu empfehlen sind die Kellerkneipen in der Altstadt.

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Schindlers Liste und Zweiter Weltkrieg

Die Zeit hat in Krakau neben all der Pracht auch andere Spuren hinterlassen. Während der deutschen Besatzungszeit im Zweiten Weltkrieg passierte hier viel Leid. Bereits 1941 errichteten die Nationalsozialisten südlich der Weichsel ein jüdisches Ghetto, von dem aus später Sammeltransporte in die umliegenden Konzentrations- und Vernichtungslager gingen. Während vom Ghetto heute nur noch wenige Mauerreste übrig sind, ist die Fabrik Oskar Schindlers, der vielen Juden das Leben rettete, zu einem Museum und einer Gedenkstätte umgebaut worden. Der Film „Schindlers Liste“ wurde in Krakau fast ausschließlich an Originalschauplätzen gedreht. Dass jüdische Geschichte und jüdisches Leben schon früh mit Krakau verwoben waren, zeigt das Jüdische Museum Galizien. Das Vernichtungslager Auschwitz befindet sich nur wenige Kilometer westlich Krakaus. Hier befindet sich heute eine Gedenkstätte. 

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