Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt

Flughafen Berlin Brandenburg
Aktuell

Der Flughafen BER soll im zweiten Halbjahr 2017 eröffnet werden. Dieses Terminband hat die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH im Dezember 2014 erarbeitet. Mit der Festlegung eines Terminbandes endete die Phase der Grundlagenarbeiten, in der die Flughafengesellschaft Grundsatzthemen wie beispielsweise das unterdimensionierte LAN-Netz, lückenhafte Dokumentationen oder die inkonsistente Raumnummernsystematik abräumen musste, die einem verlässlichen Meilensteinplan bis zur Eröffnung bislang im Weg standen. Aktuelle Informationen zum BER finden Sie in der Roadmap: http://ber.berlin-airport.de

2012 Von Februar bis Mai 2012 wurden zusätzlich Komparsen beim Probebetrieb eingesetzt: 10.000 Berliner und Brandenburger testeten als Passagiere ihren neuen Flughafen. Im Integrationsprobebetrieb wurden an insgesamt 30 Tagen alle Abläufe des Flughafenbetriebs durchgespielt, vom Check-in über die Sicherheitskontrolle bis zum Boarding. Im Mai 2012 musste die eigentlich für Juni 2012 geplante Eröffnung des BER abgesagt werden. Der Probebetrieb wird rechtzeitig vor der Eröffnung des BER wieder aufgenommen.
2011 Am 24. November startet der Basis-Probebetrieb am Flughafen Berlin Brandenburg erfolgreich. Mitarbeiter der Airlines, der Sicherheitsdienste, der Bodenabfertigungsdienste und des Flughafens testen alle Betriebsabläufe: Der ganz normale Flugbetrieb vom Check-in über Sicherheitskontrolle bis zum Einstieg wird simuliert. Außerdem lernen die Mitarbeiter die Topographie ihres zukünftigen Arbeitsplatzes in Theorieschulungen und Begehungen genau kennen. Ziel ist es, im sechsmonatigen Probebetrieb möglichst viele Probleme und Fehlerquellen vor der Eröffnung zu erkennen und zu beheben. Damit soll eine weitestgehend reibungslose Inbetriebnahme ermöglicht werden.
2011 Nur wenige Tage nach der Urteilsverkündung des Bundesverwaltungsgerichts gibt airberlin bekannt, den Standort Berlin weiter zu stärken. Das Streckennetz wird ausgebaut, die Frequenzen bereits bestehender Verbindungen erhöht. Und auch die Lufthansa kündigt 30 neue Ziele ab Berlin an und vergrößert ihre Berlin-Flotte von neun auf 15 Flugzeuge.
2011 Am 13. Oktober 2011 ist die letztinstanzliche Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes zum neuen Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt gefallen – der Flughafen kann, so wie er jahrelang geplant und gebaut wurde, in Betrieb gehen. Prof. Dr. Rainer Schwarz: „Durch das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts haben die Flughafengesellschaft, Airlines und Anwohner endlich Planungssicherheit. Mit dieser Entscheidung wurde ein vernünftiger Kompromiss zwischen Wettbewerbsfähigkeit des Flughafens Berlin Brandenburg und Anwohnerinteressen gefunden.“
2011 Fay Projects, HCI Capital und die Berliner Flughäfen feiern Grundsteinlegung für das erste Büroobjekt in der Airport City, dem urbanen Dienstleistungszentrum direkt vor dem Terminal des Flughafen BER. Eine nutzergerechte Gestaltung und konsequentes Nachhaltigkeitskonzept zeichnen das Projekt aus. Die Vermietung der Airport City ist bereits weit fortgeschritten.
2011 Ein weiterer Meilenstein ist erreicht: Die Südbahn ist fertig. 60 Meter breit, 4.000 Meter lang – alles was Flügel hat, kann hier starten und landen.
2011 Ein flughafeneigenes Veranstaltungs- und Messegelände entsteht (Berlin ExpoCenter Airport). Dort wird zukünftig auch zweijährlich die weltweit drittgrößte Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) stattfinden.
2010 Richtfest für das Terminalgebäude. Bis zu 900 Bauarbeiter haben seit Juli 2008 am Terminal gearbeitet. Nun, da der Rohbau fertig ist, kann der Innenausbau beginnen.
2009 Richtfest für den Tower der Deutschen Flugsicherung (DFS). Der Tower, den der Stuttgarter Architekt Franz Ondra mit insgesamt 72 Metern Höhe entworfen hat, liegt zwischen den beiden Rollbahnen und hat Platz für elf Lotsen und Assistenten. Übrigens: Der Tower ist doppelt so hoch wie der alte Turm am Flughafen Berlin-Schönefeld.
2009 Der Rohbau des neuen Flughafen-Terminals wird fertiggestellt, und der unterirdische Bahnhof wird durch die Deutsche Bahn AG ausgebaut. Eine 4.000 Meter lange Start- und Landebahn entsteht. Das Gesamtpassagieraufkommen beträgt 2009 rund 22,3 Millionen.
2008 Die Bundesautobahn A 113neu wird eröffnet. Es kommt zu einer Fertigstellung eines ersten Rohbauabschnitts des BBI-Bahnhofs, und der Bau des Terminals beginnt. Der innerstädtische Flughafen Tempelhof wird geschlossen.
2007 Der Bau für den Bahntunnel und den unterirdischer Bahnhof beginnt. Ebenso der Bau des Rollbahnsystems Nord und Süd, der neuen Südbahn und der Straßenanbindungen.
2006 Grünes Licht für BBI: Das Bundesverwaltungsgericht genehmigt den Ausbau des Flughafens Schönefeld zum Hauptstadt-Airport BBI. Der Spatenstich für die größte Flughafenbaustelle Europas erfolgt am 5. September.
2006 Die Ausschreibungen für die ersten Bauleistungen finden statt und die Baustelle wird errichtet.
2004 Noch vor Beginn der BBI-Bauarbeiten ziehen die Umsiedler aus Diepensee und Selchow in ihre neuen Häuser und Wohnungen in Königs Wusterhausen, Selchow und Groß Ziethen.
2003 Mit archäologischen Untersuchungen und Umsiedlungen beginnen die bauvorbereitenden Maßnahmen.
2001 Anhörungen mit den Privat-Einwendern und den so genannten Trägern öffentlicher Belange (Behörden, Verbände, Vereine, Kirchen usw.).
1999 Es kommt zu einer Einigung über die Umsiedlung. Die Flughafen Berlin-Schönefeld GmbH (FBS) reicht nach nur zweieinhalbjähriger Planung den Planfeststellungsantrag ein.
1996 Die Gesellschafter Berlin, Brandenburg und der Bund beschließen den Bau des Flughafens Berlin Brandenburg International BBI. Als Standort setzt sich Schönefeld durch, das durch die Nähe zu Berlin und seine Nähe zur Hauptstadt überzeugt. Der Flughafen Schönefeld wird im Zuge des Ausbaus zum Flughafen Berlin Brandenburg um eine Fläche von 970 ha erweitert. Die Gesamtfläche entspricht dann 1.470 ha oder rund 2.000 Fußballfelder.
1990 Unmittelbar nach der Wiedervereinigung beginnen die ersten Planungen für einen neuen Hauptstadtflughafen in Berlin. Als Standorte sind zunächst die Gebiete Jüterbog, Schönefeld und Sperenberg im Gespräch.