Flughafen Berlin-Tegel

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  Mit Inbetriebnahme des Flughafen Berlin Brandenburg wird der Flughafen Tegel endgültig geschlossen.
2008 Die „Projektgruppe Tegel“ erarbeitet Vorschläge für die Nachnutzung des Geländes. Es soll ein Forschungs- und Industriepark mit grünen Zukunftstechnologien entstehen. Darüber hinaus sollen auf dem Gebiet Wohnhäuser, Natur- und Waldflächen entstehen.
1996 Die Gesellschafter Berlin, Brandenburg und Bund beschließen den Bau des Flughafens Berlin Brandenburg International (BBI) für das Gebiet des Flughafens Schönefeld. Die Flughäfen Tegel und Tempelhof sollen im Gegenzug geschlossen werden.
1990 Im Zuge der Wiedervereinigung werden alle Restriktionen für den Berliner Luftverkehr aufgehoben und Tegel kann nun auch von deutschen Fluggesellschaften angeflogen werden.
1975 Tegel wird der wichtigste Passagierflughafen Berlins.
1968 Wegen der Überlastung des Flughafens Tempelhof verlegen ab 1968 alle Charterfluggesellschaften ihre Flüge nach Tegel.
1964 Pan American World Airways (PanAm) beginnt mit dem zivilen Luftverkehr in Tegel.
1960 Die Air France nimmt den ersten planmäßigen Linienflug nach Tegel auf.
1948 Einen guten Monat nach Beginn der Berlin-Blockade gibt die Französische Besatzungsmacht ihre Einwilligung zum Bau eines neuen Flughafens in ihrem Sektor, der zur Unterstützung der Berliner Luftbrücke dienen soll. In einer Rekordzeit von 90 Tagen wird nun auf dem Gebiet des alten Truppenübungsplatzes ein Flugplatz gebaut, der mit 2428 Metern die damals längste Landebahn Europas besitzt. Am 5. November 1948 landet dort das erste Flugzeug.
1945 Das Gelände und die sich darauf befindlichen Gebäude sind durch Bomben schwer zerstört. Die Bezirksverwaltung plant dort eine Kleingartenkolonie, um die Wohnungsnot in Berlin zu lindern.
1939 Während des Zweiten Weltkrieges wird der ehemalige Raketenabflugplatz als Truppenübungsplatz der Luftwaffe genutzt.
1933 Der Raketenflugplatz Tegel muss aufgrund einer nicht bezahlten Wasserrechnung schließen.
1930 Auf dem Areal wird ein Raketenflugplatz errichtet. Es werden Flüssigkeitsraketen entwickelt und erprobt.
1919 Der Friedensvertrag von Versailles verbietet den Wiederaufbau von Luftstreitkräften. Die Arbeit in Tegel wird eingestellt und die 1906 gebaute Luftschiffhalle abgerissen.
1914 Das Gebiet wird ein Ausbildungsplatz für Feldluftschiffertruppen des Militärs.
1906 Eine Luftschiffhalle wird gebaut.
1896 In der Jungfernheide werden für ein „Luftschiffer-Bataillon“ Kasernen errichtet und von nun an wird mit verschiedenen Konstruktionen für die Luftschifffahrt experimentiert (Typ Parseval und Groß-Basenach).
1823 Aus den Forstrevieren Charlottenburg und Tegel werden die Gutsbezirke Tegeler Forst und Jungfernheide gebildet. Später dient das Gebiet Tegel als Exerzierfeld und Schießplatz für das Militär.