Bienenmonitoring

Bienenmonitoring

Im Rahmen ihres freiwilligen Umwelt-Untersuchungsprogramms hat die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH im Jahr 2011 ein Bienenmonitoring begonnen, in dessen Rahmen Honig, Pollen und Waben auf Rückstände aus dem Flugverkehr untersucht werden. Mit dem auf mehrere Jahre angelegten Projekt werden im Umfeld des Flughafens Schönefeld bzw. des BER vor allem verkehrstypische Emissionen in der Region untersucht. Mit dem Monitoring soll insbesondere geklärt werden, ob Honig aus der Flughafenregion bedenkenlos genossen werden kann.

Bienen sind für eine solche Untersuchungsreihe gut geeignet, da sie besonders empfindlich auf Schadstoffe und Störungen ihrer Lebensbedingungen reagieren. Bei ihren täglichen Ausflügen fliegt eine Sammlerbiene rund 4.000 Blüten an und kommt dabei mit potenziellen Schadstoffen in Kontakt, die sich auf den Blüten und Pollen sowie in der Umgebung befinden.

Die Proben liefern mehrere Bienenvölker, die ihren Nektar auf dem Flughafengelände oder in unmittelbarer Nähe des Flughafens sammeln. Zum Vergleich werden Proben von Bienenvölkern herangezogen, die weitgehend unbeeinflusst vom Luftverkehr in der Schorfheide leben. Honig, Pollen und Waben werden durch das Münchner Umweltinstitut UMW Umweltmonitoring untersucht.

Die Aufnahme der Untersuchungen im Jahr 2011 stellt sicher, dass mögliche Veränderungen der Umwelt im Umfeld des zukünftigen Flughafens BER dokumentiert werden. Auch nach Inbetriebnahme des BER werden die Untersuchungen fortgesetzt und in allgemein verständlicher Form veröffentlicht.

Ansprechpartner
Sebastian Aust

Sebastian Aust Referent Luftgüteüberwachung

  • Adresse
    Flughafen Berlin Brandenburg GmbH
    Stabsstelle Umwelt
    D-12521 Berlin