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Ausbauphasen

Der Masterplan bietet den Airlines, der regionalen Wirtschaft und allen anderen Partnern und Dienstleistern eine klare Orientierung über die Entwicklung des Flughafenstandortes. In mehreren Schritten wird der Standort weiterentwickelt und mehr Terminal-Kapazitäten geschaffen. Zudem sind in allen Ausbau-Phasen ergänzend für den Betrieb notwendige Erschließungen auf der Luftseite wie Rollwege, Vorfeldflächen oder Betriebsgebäude vorgesehen.

Erste Ausbauten

Im ersten Bauabschnitt wird das Terminal T2 direkt vor dem bereits bestehenden Pier Nord fertiggestellt. Das T2 ist für 6 Millionen Passagiere im Jahr ausgelegt und dient als Prozessor. Es stellt alle Funktionen von Check-in, Gepäckaufgabe und -ausgabe über Sicherheitskontrollen und Serviceeinrichtungen bis hin zu Einzelhandel und Gastronomie bereit. Der Einstieg in das Flugzeug erfolgt vom Pier Nord, an den das Terminal T2 über zwei Brücken angebunden ist.


Das Terminal T1 wird zur Eröffnung eine Kapazität von rund 25 Millionen Passagieren aufweisen und in den Folgejahren bis zu einer Kapazität von ca. 27 Millionen Passagiere pro Jahr genutzt werden können. Zusätzlich stehen die Kapazitäten von Schönefeld Alt – dann Terminal 5 – mit 8 bis 10 Millionen Passagieren pro Jahr zur Verfügung.


Insgesamt können am BER dann bis zu 43 Millionen Passagiere im Jahr von und nach Berlin fliegen.

Das neue Terminal 3 entsteht

Bis Ende der 2020er-Jahre entsteht gegenüber von Terminal 1 das neue Terminal 3 mit einer Gesamtkapazität von ca. 15 Millionen Passagieren. Nach Abschluss dieser Phase wird der Flughafen Schönefeld geschlossen. Die Kapazität am BER liegt damit bei einer Passagieranzahl von 48 Millionen im Jahr.

Weiterer Terminalausbau

Als Pendant zum Terminal 3 kann südlich davon das Terminal 4 mit einer Kapazität von 6 Millionen Passagieren pro Jahr errichtet werden.


Zudem kann das Terminal 1 nach Westen um ein weiteres Pier oder einen Satelliten ergänzt werden. Der Fokus liegt bei diesem Erweiterungsschritt auf Warteräumen mit gebäudenahen Flugzeugpositionen, die den Fluggast komfortabel über Brücken erschlossen werden sowie zusätzlichen Non-Aviation-Flächen.


Nach Abschluss aller Bauarbeiten wird der BER dem für 2040 prognostizierten Passagieraufkommen von 55 Millionen Passagiere pro Jahr umfassend gerecht.