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Ausbildungstag macht die Vielfalt der Berufe am Flughafen erlebbar

22.06.2018
Ausbildungstag 2018

Ob Polizeikommissarin, Koch, Fluglotse oder Fachkraft für Schutz und Sicherheit: Rund um die Flughäfen Schönefeld und Tegel arbeiten über 20.000 Beschäftigte in den unterschiedlichsten Branchen und mit der Eröffnung des BER wird der Arbeitsmarkt in der Region weiter boomen. Das bedeutet nicht nur zahlreiche, sondern vor allem vielfältige Zukunftsperspektiven für Talente von morgen. Diese Vielfalt konnten Schülerinnen und Schüler am 5. Juni beim ersten Ausbildungstag im Haus DIALOG-FORUM kennenlernen.

YouTuber Paul besucht den Ausbildungstag am Flughafen.

Den bundesweiten Diversity-Tag hatte die Flughafengesellschaft zum Anlass genommen, zahlreiche Partner aus dem Flughafenumfeld einzuladen, um Jugendlichen, Lehrkräften und Eltern gemeinsam die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten zu präsentieren. Mit dabei waren die Agentur für Arbeit Cottbus, die AOK Nordost, die BKK-VBU, die Bundespolizei, die Bundeswehr, die Deutsche Flugsicherung, das Holiday Inn Berlin Airport Conference Center, die IHK Cottbus, die Landespolizei, Lufthansa Bombardier Aviation Services, die Schule für Tourismus, Trainico, und der Zoll. Der Plan ging auf: Rund 500 Besucherinnen und Besucher informierten sich, ließen sich inspirieren oder holten sich an den Infoständen konkrete Tipps für die Bewerbung.

Ausbildungstag 2018

Ein Blick mitten ins Geschehen: Während Celine (15) aus Schönefeld schon ein Auge auf die Gastro- und Hotelbranche geworfen hat und zielgerichtet auf den Stand des Holiday Inn Berlin Airport zusteuerte, wollte sich Mitschüler Matthias (14) erstmal orientieren und einen Überblick über die verschiedenen Angebote verschaffen. Keine ganz so leichte Aufgabe, schließlich ist das Spektrum der Ausbildungsmöglichkeiten schon allein bei der Flughafengesellschaft riesig.

Abzubildende und Duale Studierende stellten die verschiedenen technischen und kaufmännischen Berufsfelder der FBB vor. Beim Sicherheitsteam der Flughafengesellschaft konnten die Jugendlichen den neuesten Ausbildungsberuf „Fachkraft für Schutz und Sicherheit“, kennenlernen, für den man sich ab August dieses Jahres bewerben kann. Die Metalldetektor-Handsonde und ein Funkgerät konnte auch jeder am Stand direkt mal testen. Die technischen Auszubildenden hatten für die Schülerinnen und Schüler Werkzeuge, Schweißhelme und Elektroschalttafeln aus der Werkstatt für die technische Ausbildung mitgebracht. Neben ihrem Stand surrte außerdem der 3-D-Drucker aus der Azubiwerkstatt fleißig vor sich hin.

Ausbildungstag 2018

Polizeihauptmeisterin Daniela Kuchel erzählte Fadi (16) aus Köpenick und David (15) aus Brandenburg am Infostand der Bundespolizei, dass man für die Bewerbung bei der „BuPol“ nicht nur ein Schwimmabzeichen in Bronze vorweisen, sondern auch gut sehen muss. „Nur wer auf beiden Augen ohne Brille oder Kontaktlinsen eine Sehkraft von mindestens 50 Prozent hat, ist für den Polizeidienst tauglich“, so Kuchel. Fadi war optimistisch, was seine Chancen als künftiger Kommissar angeht und ließ sich direkt die einzelnen Schritte des Bewerbungsprozesses erklären.

Nebenan bei der Deutschen Flugsicherung (DFS) stand auch Schönefelds DFS-Chef Hans Niebergall den Jugendlichen persönlich Rede und Antwort. Am besten bewerbe man sich ein Jahr vor dem Abitur für die Fluglotsenausbildung, erklärte Niebergall. Und dann fügte er noch eine Besonderheit hinzu, die wohl auf viele Ausbildungen am Flughafen zutrifft: „Wer sich jetzt hier in Schönefeld bewirbt, schließt seine Ausbildung schon am laufenden Großflughafen BER ab.“

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