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Mit dem Mietwagen durch Jordanien

01.08.2019
Amman 2

Das Königreich Jordanien zählt noch zu den Geheimtipps im Nahosttourismus. Wer Ziele abseits der Touristenpfade entdecken möchte, den erwarten in dem arabischen Land faszinierende Erlebnisse. 

Jordanien per Mietwagen für den Entdeckergeist

Natürlich kann man auch nur nach Akaba oder Amman fliegen. Beide Städte sind ab Berlin direkt zu erreichen. Jede für sich ist eindrucksvoll und eine Woche Urlaub vergeht hier wie im Fluge. Akaba ist ein Paradies für Wassersportler und Taucher, Amman eine lebendige Stadt voller Kontraste. Wer jedoch das Land Jordanien mit seiner atemberaubenden Natur besser kennenlernen möchte, kann aber auch beide Städte bereisen und entlang des Weges zahlreiche weitere Sehenswürdigkeiten entdecken. Mit einem Mietwagen geht das zum Beispiel problemlos. Jordanien ist ein sehr gastfreundliches Land. Die Menschen sind hilfsbereit und freundlich, aber nicht aufdringlich. Viele Jordanier sprechen Englisch. Straßenschilder sind sowohl auf Arabisch als auch Englisch beschriftet. Die Verkehrsregeln sind fast wie in Deutschland. Ein paar Kleinigkeiten gibt es dennoch zu beachten, wie der Blog „worthseeing“ zeigt.

Auftakt in Akaba

Ein guter Ausgangspunkt für eine Jordanienreise ist Akaba. Die quirlige Hafenstadt am Golf von Akaba im Roten Meer ist ein Hotspot für Taucher und Schnorchler. Hier gibt es traumhafte Korallenriffe, ein faszinierendes Unterwasserleben und ein altes Schiffswrack unter Wasser. Wer einfach nur Lust auf Baden hat, kann das am kostenfreien Stadtstrand natürlich auch. Kurzum, man kann sich hier noch mal richtig gut erfrischen, bevor es weiter mit dem Mietwagen in die eindrucksvolle Wüste nach Wadi Rum geht. 

Ab in die Wüste nach Wadi Rum

Wadi Rum

Eine gute Autostunde von Akaba entfernt, liegt Wadi Rum, das Wüstental der Beduinen. Mit seinen imposanten rotbraunen und zerklüfteten Gebirgszügen diente es einst als Drehort des Films „Lawrence von Arabien“. Die einmalig schöne Wüstenlandschaft mit einer Fläche von 74.000 Hektar gehört zum UNESCO-Welterbe. Bis heute leben hier seit vielen Generationen Beduinen, bei denen man eine Übernachtung unter freiem Sternenhimmel erleben kann. Beduinen leben sehr einfach im nomadischen Stil, schlafen in Zelten oder Höhlen, leben hauptsächlich von der Viehzucht und pflegen als Großfamilie uralte Traditionen. Tagsüber lässt sich die Wüste per Ausritt auf Araberpferden oder Dromedaren bzw. Kamelen entdecken. Auch Jeep-Touren und Bergsteigen sind beliebt. 

Petra – die verlorene Stadt

Petra Jordanien

Von Wadi Rum aus geht’s weiter mit dem Auto zur berühmten uralten Felsenstadt Petra. Petra ist eine der ältesten Siedlungen im Mittleren Osten. Die mehr als 2000 Jahre alte antike Hauptstadt der Nabatäer ist UNESCO-Welterbe und gilt als eins der sieben neuen Weltwunder als die bekannteste Sehenswürdigkeit Jordaniens. Weil sie Jahrhunderte lang unentdeckt blieb, ist Petra als "die verlorene Stadt" bekannt. Markant für ihre hohen rötlichen Felswände wird Petra oftmals auch "die rote Stadt" genannt. Die beeindruckenden Felsformationen wird man so schnell nicht vergessen. Schon der Hauptzugang zur Stadt, der Siq, eine etwa 70 Meter tiefe und rund 1,5 Kilometer lange Schlucht, ist überwältigend. Faszinierend sind vor allem die in die Felswände gemeißelten 600 Grabanlagen. Mit der Besichtigung sollte man möglichst früh am Morgen starten, den die Wege in der Felsenstadt sind weit (können aber mit Esel- und Kamelritten abgekürzt werden) und das Licht auf das Schatzhaus sind in den Morgen- und Abendstunden am besten.
Insidertipps zum Aufenthalt in Petra gibt dieser Blog:

Baden im Toten Meer

Totes Meer

Warum nicht noch einen Abstecher zum Toten Meer einlegen, bevor es weiter ins trubelige Amman geht? Das Tote Meer hat seinen Namen deshalb, weil es keinerlei Lebewesen in ihm gibt. Entspannung pur ist es, wenn man sich in dem Wasser mit dem hohen Salzgehalt einfach treiben lässt. Die gute Luft und das spezielle Salz soll das körperliche Wohlbefinden steigern. Hautleiden und Allergien sollen hier gelindert werden. Der Blog „flashbacker travelguide“ hat Tipps für Badestellen und Hinweise, was beim Salzbaden zu beachten ist.

Ausklang in Amman

Amman 3

In Amman, der quirligen und multikulturellen Hauptstadt Jordaniens, kann man den Mietwagen getrost gegen das Taxi eintauschen. Amman gilt als die Schatzkiste des Orients. Ein, zwei Tage Amman zur Besichtigung der Zitadelle mit dem Archäologischen Museum sowie des gut erhaltenen Römischen Theaters kann man gut einplanen. Von der Zitadelle aus hat man eine Top-Aussicht auf die lebendige arabische Metropole mit ihrem unendlichen Häusermeer. Vor allem die Atmosphäre zur Sonnenuntergangs- und Gebetszeit ist überwältigend. Falls es noch Platz im Koffer gibt – Amman ist ein Shoppingparadies.
Der Suq Jabal Hussein und die Feisal-Straße sind besonders zu empfehlen. Wer das nötige Geschick dazu hat, sollte auf jeden Fall handeln. Am Ende der Jordanien-Reise gönnt man sich am besten Entspannung im Hammam-Bad.

Von Berlin nach Jordanien

Jordanien ist mit zwei Direktverbindungen optimal an Berlin angebunden. Im kommenden Winterflugplan fliegt easyJet einmal die Woche samstags von Schönefeld nach Akaba. In die Hauptstadt Amman startet ganzjährig die Fluggesellschaft Royal Jordanien bis zu viermal wöchentlich ab Tegel.

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