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Reise zu den 13 Weihnachtsmännern Islands

05.12.2019
Island Weihnachtsbaum

Wie lässt es sich besser in Weihnachtsstimmung kommen als bei reichlich Schnee, klirrender Kälte und Lichterglanz? Kaum irgendwo verbinden sich diese drei Zutaten auf schönere Weise als in Islands Hauptstadt Reykjavik. Zur dunkelsten Jahreszeit erstrahlt die Stadt im hohen Norden in heller Beleuchtung, alle Straßen und Häuser sind mit Lichterketten und Weihnachtsbäumen geschmückt. Auch gibt es einige kleine, zauberhafte Weihnachtsmärkte, die einen Besuch lohnen, z.B. der Jólaþorpið auf dem Ingolfstorg im Stadtzentrum. Im Großraum Reykjavik sorgt ein Besuch in der Stadt Hafnarfjörður für Weihnachtslaune: Die Bewohner legen sich in der Adventssaison mächtig ins Zeug und verwandeln das ganze Stadtzentrum in ein Weihnachtsmärchendorf. Zu den kulinarischen Spezialitäten, die man zur Weihnachtszeit unbedingt probieren sollte, zählt Laufabrauð. Dabei handelt es sich um ein hauchdünnes in Öl gebackenes Weißbrot, in das kunstvolle weihnachtliche Ornamente und Bilder geschnitten werden.

Wo ein Weihnachtsmann nicht ausreicht

Bringt hierzulande der Weihnachtsmann oder das Christkind die Geschenke, braucht es in Island ganze 13 Weihnachtsmänner! Die Jólasveinar, 13 Weihnachtstrolle aus den Bergen, tauchen ab dem 12. Dezember nach und nach auf, bis sie am 24. Dezember schließlich vollzählig sind. Kinder stellen ihre Schuhe ins Fenster, in die jeder einzelne Troll Geschenke für artige Jungen und Mädchen steckt, während die unartigen alte Kartoffeln bekommen. Die Jólasveinar sind eher raue Gesellen, jeder hat einen ganz eigenen Charakter, und ihre Namen deuten auf die Art von Streichen hin, die sie am liebsten spielen: Da wären beispielsweise Stekkjastaur (Schafschreck), Þvörusleikir (Kellenlecker), Bjúgnakrækir (Würstchenklauer) oder Kertasníkir (Kerzenschnorrer). Ab dem 26. Dezember geht dann jeden Tag wieder ein Troll, bis am Dreikönigstag am 6. Januar alle wieder weg sind.

Spiel der Nordlichter

Im Dezember steht um 14 Uhr die Sonne in Island schon tief am Horizont, und die Lage nahe des Polarkreises bietet beste Bedingungen, um das faszinierende Spiel der Nordlichter zu beobachten. Hierfür sollte man sich von beleuchteter Umgebung entfernen. Ab Reykjavik gibt es zahlreiche geführte Touren, man kann aber auch auf eigene Faust losfahren und sich einfach auf weitestgehend unbewohntes Terrain begeben. Weitere Voraussetzungen für die optimale Sichtung des Naturspektakels sind ein klarer Himmel und kein heller Mond, am besten schaut man vorab in die Polarlicht-Vorhersage.


Ab Berlin-Tegel geht es mit Icelandair täglich direkt nach Reykjavik.

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