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Der Berg ruft! Reisen mit Groß- und Sondergepäck

10.12.2019

Zum Skifahren in die Alpen, auf große Radtour in Frankreich oder zum Golfurlaub nach Mallorca: Manchmal reichen Koffer oder Rucksack für die Flugreise nicht aus. Neben Skier, Fahrrad oder Golftasche zählen u.a. auch Autokindersitz, Fahrrad, Surfbrett, Musikinstrumente oder Buggy zum Sperrgepäck, bzw. Groß- und Sondergepäck. Generell fallen alle Gepäckstücke, die wegen ihrer Abmessungen, ihres Gewichts oder ihres Inhalts nicht normal eingecheckt werden können, in diese Kategorie. Für diese Gepäckstücke gibt es an den Flughäfen separate Gepäckförderanlagen. In Tegel und Schönefeld gibt es für die Aufgabe von Sondergepäck eigene Schalter.

Reiseplanung und Buchung mit Groß- und Sondergepäck

Über die jeweiligen Bestimmungen und das Anmelden von Großgepäck sollte man sich möglichst frühzeitig bei seiner Fluggesellschaft informieren, da jede Airline andere Richtlinien und Preise für das Mitführen von Sperrgepäck hat. Einige Airlines bieten zum Beispiel die Aufgabe von Sportausrüstung als Freigepäck an. Die Anmeldung muss bis 48 Stunden vor Abflug erfolgen, bei Kinderwagen und Zubehör für Kleinkinder genügt die Anmeldung beim Check-in.

Generell gilt: Für die Beförderungserlaubnis und die anfallenden Transportkosten ist grundsätzlich die Airline verantwortlich. Die Richtlinien für Sperrgepäck werden von den Fluggesellschaften festgelegt, lediglich die Kapazitätsgrenze erfolgt durch den Flughafen aufgrund der Begrenzungen seines jeweiligen Fördersystems.

Welche Kosten fallen bei Sperrgepäck an?

Kinderwagen und Rollstühle dürfen zumeist kostenlos mitfliegen, für anderes Sperrgepäck hängen die Kosten von der Größe bzw. Gewicht, der Fluggesellschaft, dem Flugziel und der gebuchten Klasse ab. Ein Vergleich, insbesondere bei Fernreisen, bietet sich hier an, da die Kosten für Großgepäck stark variieren.

Transport und Verpackung von Sperrgepäck

Die Verpackung für das Großgepäck sollte gut gewählt werden. Denn wie der Karton der Paketanlieferung zu Hause die Ware sichert, schützt eine sachgerechte und robuste Verpackung Fahrräder, Skier und Kindersitz während deren Reise von Flughafen zu Flughafen. Vor allem für Fahrräder gibt es spezielle Transportboxen und Vorgaben. Detaillierte Hinweise und Tipps zum Fahrradtransport bei Flugreisen gibt es hier:

Sind Gefahrgüter wie z.B. Batterien oder Akkus im aufgegebenen Reisegepäck oder im Sperrgepäck enthalten (z.B. Elektrofahrrad, elektrischer Rollstuhl), sollte man sich vorab bei der Fluggesellschaft darüber informieren, ob diese abgebaut und im Handgepäck befördert werden müssen. Eine Liste gibt es hier:

Wohin mit Sperrgepäck in Schönefeld und Tegel?

Passagiere mit Sperrgepäck begeben sich zunächst an den normalen Check-in-Schalter, dort erhalten sie das Label (Bag-Tag) für die extra aufzugebenden Gepäckstücke. Es ist auch möglich, dass z.B. Sporttaschen oder Rucksäcke mit nicht gesicherten Bändern nicht normal aufgegeben werden können und zum Sperrgepäck müssen – dies entscheidet der Check-in-Agent am Schalter. Bei der Aufgabe von Buggys bieten die Berliner Flughäfen für den Weg zum Flugzeug Leihbuggys an.

  • Flugreisende ab Schönefeld finden Sperrgepäckschalter in den Terminals A, B und D. Weitere Infos zur Aufgabe von Sperrgepäck in SXF:
  • Flugreisende ab Tegel, die im Terminal C einchecken, finden den Sperrgepäckschalter neben den Check-in-Schaltern. Für die Abflugterminals A, B und D befindet sich der Schalter für das Sperrgepäck im Terminal E (ansonsten nur Ankunftsterminal). Weitere Infos zur Aufgabe von Sperrgepäck in TXL:
Flughafeninfo

+49 30 609160910

@berlinairport

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Flughafeninfo sind an 7 Tagen rund um die Uhr für Sie da.