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Unberührtes Bergparadies

06.01.2020

Georgien hat sich vom absoluten Geheimtipp zu einem Lieblingsreiseziel für Bergfreunde, Kulturbegeisterte und Genießer entwickelt. Es gibt zahlreiche Gründe, das kontrastreiche Land am Kaukasus zu besuchen: Urwüchsige Bergregionen und schimmernde Gebirgsseen wechseln sich ab mit traditionellen Bergdörfern und bezaubernden Städten. Naturerlebnisse der besonderen Art bietet die spektakuläre Bergwelt des Kaukasus ab den beiden georgischen Berlin-Destinationen Tiflis und Kutaisi. Sie sind idealer Ausgangspunkt für Wintersportler und Wanderurlauber.
Wer eine Alternative zum Skiurlaub in den Alpen sucht oder fast noch unberührte Bergparadiese entdecken möchte, sollte sich die Empfehlungen für Georgien nicht entgehen lassen!

Ski heil in Gudauri: Winterabenteuer in luftigen Höhen

Georgien Gudauri

Unweit der Hauptstadt Tiflis liegt das georgische Skiresort Gudauri. Der Ferienort liegt im Großen Kaukasus und ist der höchstgelegene Skiort Georgiens. Auf 15 Skipisten und gut 50 Pistenkilometer ist vom Anfänger bis zum Profi für jeden etwas dabei. Abenteurer kommen in der teils unerschlossenen Bergwelt um Gudauri auf ihre Kosten: Helikopter bringen Urlauber zu den Tiefschneehängen oberhalb der Baumgrenze. Hier locken bis zu vier Meter Schnee, beste Bedingungen also im unberührten Gelände für erfahrene Wintersportler. Von Dezember bis März ist der Winterspaß mit feinem Pulverschnee, viel Sonnenschein und nicht allzu niedrigen Temperaturen hier garantiert.

Einen Einblick in das Skiing in Gudauri geben Tom und Anne in ihrem Reiseblog:

Unbedingt einplanen sollte man einen Aufenthalt in Tiflis (Tbilisi) einplanen. Die charmante Hauptstadt Georgiens lässt sich großteils fußläufig erschließen. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählen die malerische Altstadt mit ihren bunten Häusern und dem leicht windschiefen Clock Tower (der schiefe Turm von Pisa lässt grüßen!) oder die Festung Nariqala aus dem 3. Jahrhundert, die hoch über der Stadt thront und mit einer Seilbahn erreichbar ist. Gesundheitsfördernd und entspannend ist ein Aufenthalt in einem der berühmten Schwefelbädern der Stadt – immerhin bedeutet der Name Tbilisi so viel wie „heiße Quelle“. Und natürlich sollte man es nicht versäumen, sich in den zahlreichen lokalen Restaurants durch die vielfältige georgische Küche zu essen.

Insidertipps und tolle Bilder der Stadt bietet Ines‘ Reisebericht:

  • Tiflis Clock Tower
  • Tiflis Georgien
  • Tiflis Seilbahn

Wanderparadies Swanetien: Wild und wunderbar

Nördlich von Kutaisi liegt Swanetien, die mit Abstand schönste Region Georgiens. Eine Reise in das höchstgelegene Gebiet im ganzen Kaukasus ist ein einzigartiges Erlebnis: Die swanetische Bergwelt ist eine der majestätischsten in Europa und ist bis heute vom Massentourismus noch völlig unberührt. Spektakuläre Berggipfel bis 5.200 Meter Höhe umringen das bis vor wenigen Jahren nur schwer zugängliche Hochtal. Jahrhunderte alte Wehrtürme, Koschki genannt, säumen die Gebirgszüge, sie gehören zu den Touristenattraktionen in der Region. Die Hochtäler im Nordwesten Georgiens waren über Jahrhunderte so sehr abgeschottet, dass sich hier eine eigene Kultur und eigene Sprachen entwickelt haben, die bis heute gepflegt werden.
Die Region lässt sich auf unzähligen Wanderwegen erschließen. Zu den beliebtesten mehrtägigen Trekkingtouren zählt die Wanderung von Mestia nach Ushguli. Die Tour führt durch traditionelle swanetische Bergdörfer und die einzigartige Natur der kaukasischen Berge. Das beschauliche Ushguli zählt mit seinen markanten Wohntürmen, die im 10. Jahrhundert zum Schutz vor Naturkatastrophen gebaut wurden, zum UNESCO Weltkulturerbe.

Große Swanetien-Begeisterung bei Anne, die in ihrem Blog Reise- und Wandertipps gibt: 

  • Georgien Mestia
  • Georgien Mestia
  • Georgien Mestia
  • Gerogien Swanetien Ushguli

Essen wie Gott in Georgien

Keine Reiseempfehlung, ohne die fantastische Küche Georgiens in den höchsten Tönen zu rühmen. Sie ist eine der ältesten und abwechslungsreichsten Küchen der Welt und galt in der Sowjetunion einst als Haute Cuisine. Mittlerweile hat sich ihr Ruf auch außerhalb des eurasischen Raums verbreitet. Sie zeichnet sich vor allem durch ihre Raffinesse und besondere Vielfalt aus.
Ein „Supra“ bezeichnet ein georgisches Festessen – und dies sollte sich wirklich kein Reisender entgehen lassen. Hier wird nicht gekleckert, sondern geklotzt. Speisen in jeder Darreichungsform werden in der Mitte des Tisches aufgetürmt, und jeder bedient sich nach Herzenslust. Typische georgische Speisen sind z.B. Chatschapuri, DIE Nationalspeise schlechthin, ein mit Käse und Ei gefülltes Fladenbrot, das zu jeder Mahlzeit serviert wird, mit Walnüssen gefüllte Auberginen (Badrischani), gefüllte Teigtaschen, z.B. mit Hackfleisch, Käse oder Pilzen (Chinkali), Georgisches Schaschlik (Mzwadi) oder Hähnchen in Walnusssoße (Saziwi).
Ebenso berühmt wie das Essen ist der Wein: Georgien ist eines der Ursprungsländer im Weinbau, die klimatischen Voraussetzungen im Land sind dafür geradezu ideal. Wein ist ein elementarer Bestandteil georgischer Alltagskultur und wird – für europäische Maßstäbe – in großen Mengen getrunken. Der Verdauung wird zum Abschluss des meist sehr deftigen und reichhaltigen Essens mit einem Tschatscha, einem traditionellen Tresterbrand aus Weintrauben, auf die Sprünge geholfen. Gaumarjos!
Wem das Wasser jetzt noch nicht im Mund zusammenläuft, dem sei dieser wahrlich appetitanregende Bericht der georgischen Küche ans Herz gelegt:

Nonstop von Berlin nach Georgien

Von Schönefeld geht es bis zu dreimal wöchentlich mit Georgian Airways direkt in die Hauptstadt Tiflis und bis zu dreimal pro Woche mit Wizz Air nach Kutaisi, Georgiens drittgrößter Stadt an den Ausläufern des Kaukasus. 

Flughafeninfo

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