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Kulinarisches Südfrankreich

21.02.2020

Bouillabaisse, Cassoulet, Trüffelomelette: Allein die Namen der französischen Gerichte lassen einem das Wasser im Mund zusammenlaufen. Was so wunderbar klingt, schmeckt auch lecker. Überzeugen kann man sich am besten vor Ort – auf einer kulinarischen Entdeckungsreise durch Südfrankreich. Die drei bezaubernden französischen Städte Marseille, Montpellier und Toulouse sowie ihre kulinarischen Köstlichkeiten lassen sich ab Berlin mit dem Flugzeug und der Bahn unkompliziert entdecken. Denn dort, wo die warme Sonne des Mittelmeers auf das entspannte Lebensgefühl der ländlichen Regionen trifft, schmeckt die südfranzösische Küche am authentischsten.

Eine Bouillabaisse in Marseille

Startpunkt der kulinarischen Rundreise ist Marseille. In der hippen Hafenstadt am Mittelmeer lässt sich Sightseeing und Entspannung gut mit dem leiblichen Genuss verbinden. Eine Bouillabaisse darf da selbstverständlich nicht fehlen, denn sie ist viel mehr als nur eine Fischsuppe – sie ist das Herzstück der südfranzösischen Küche, eng verbunden mit der Stadt Marseille. Es ist ein offenes Geheimnis, dass die beste Bouillabaisse hier zu haben ist und zwar vor allem in den vielen Lokalen am Alten Hafen, dort wo die Fischer jeden Morgen ihren frischen Fang direkt auf den Fischmarkt am Quai des Belges verkaufen. Traditionell besteht die einstige Arme-Leute-Suppe aus mindestens drei verschiedenen Fischsorten: dem Drachenkopffisch, dem Knurrhahn und dem Meeraal. Gewürzt wird sie mit einer guten Mischung aus frischen Kräutern der Provence, Knoblauch, Zwiebeln und Tomaten. Nicht nur die Suppe ist ein Genuss, auch der Akt des Essens wird zum Erlebnis. Serviert wird in zwei Gängen: vorab der herzhafte Sud, in den Röstbrot getunkt wird, gefolgt von der Fischvariation noch einmal in Sud.
Etwas Platz im Magen sollte man sich für den Spaziergang durch das Panier-Viertel lassen. Le Panier, der historische Kern der Stadt mit seinen verwinkelten Gassen und schmalen Häusern, erinnert an einen nordafrikanischen Souk. Das quirlige Treiben wird von Händlern bestimmt, die von ägyptischem Brot bis zu indischen Pfannkuchen so ziemlich alles anbieten. Auf weitere kulinarische Entdeckungen in Marseille macht der Blog „Schmeckt nach mehr“ aufmerksam.

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Ein Cassoulet in Montpellier

Nächste Station der kulinarischen Reise durch Südfrankreich ist Montpellier, das man mit dem Schnellzug in weniger als zwei Zugstunden von Marseille aus erreichen kann. Montpellier ist die Hauptstadt der Region Languedoc-Roussillon und gehört zu den lebenswertesten Städten Frankreichs. Die labyrinthartigen, mittelalterlichen Straßen und Gassen der Innenstadt sind gefüllt mit wunderschönen Restaurants, Cafés und Geschäften. Am besten lässt man sich einfach treiben, denn ohne Karte entdeckt man oft die schönsten Orte. Da das Herz der Stadt verkehrsberuhigt und nur zu Fuß zu erreichen ist, geht dies sogar ohne Lärm und Abgase.
Die Küche der Stadt und Region ist bunt und vielfältig. Ein typisches Gericht ist das Cassoulet. Die Hauptzutaten dieses herzhaften, deftigen und langsam gegarten Eintopfes sind weiße Bohnen, Speck, Schweine- oder Hammelfleisch und Würstchen. Dazu ein Glas französischer Rotwein wie der Madiran und die Geschmacksnerven freuen sich. Wer Appetit bekommen hat, kann sich auf dem Blog „Freibeuter Reisen“ weitere kulinarische Anregungen für Montpellier holen.

Trüffelomelette und ein Glas Gaillac in Toulouse

La ville rose: Ihren Beinamen „die rosarote Stadt“ verdankt Toulouse der rosafarbenen Tonerde, aus der die vielen Ziegelsteinbauten – herrschaftliche Stadthäuser der Renaissance, Kirchen wie auch beeindruckende Bauten der Neuzeit – erbaut wurden. Nur etwas über zwei Stunden dauert die Zugfahrt von Montpellier in die Hauptstadt der Region Midi-Pyrénées.
Auch Toulouse ist definitiv eine Stadt für Feinschmecker. Es gibt viele Restaurants, die allesamt eine Fülle an kulinarischen Genüssen bieten. Wer das berühmte Cassoulet aus Montpellier kennt, sollte es hier noch einmal essen. Überraschung - es schmeckt etwas anders, da in Toulouse Ente oder Gans hinzugefügt wird. Andere Gaumenfreuden sind die Wurst Saucisse de Toulouse und das traditionelle Trüffelomelette. Weinliebhaber sollten auf einer Verkostung die exzellenten Weine der Region wie Gaillac, Fronton und Cahors probieren. Das kulinarische Erlebnis lässt sich ideal mit einem Spaziergang am Garonne-Ufer verdauen. Von der linken Flussseite aus hat man einen herrlichen Blick auf die Altstadt.
Was es auf Stadtrundgängen in Toulouse sonst noch zu sehen gibt, schreibt der Blog „Reiselust und Fernweh“.

Flugverbindungen Berlin – Südfrankreich

Südfrankreich ist ab Berlin nur wenige Flugstunden entfernt. Von Berlin-Schönefeld starten die Flieger von easyJet mehrmals wöchentlich nach Marseille, der Metropole am Mittelmeer. Ebenfalls von Schönefeld geht es mit Ryanair viermal wöchentlich nach Toulouse. easyJet fliegt von Berlin-Tegel Toulouse drei- bis viermal wöchentlich an. Ab April verbindet easyJet Berlin-Tegel wieder dreimal wöchentlich mit der südfranzösischen Hafenstadt Montpellier.

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